Orchesterakademie NRW

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Der künstlerische Leiter:

Philip van Buren
erhielt im Alter von 5 Jahren erstmals Klavierunterricht. Nach dem Abitur studierte er u. a. an der Musikhochschule Köln Horn in der Klasse von Professor Erich Penzel und Dirigieren bei Professor Volker Wangenheim, ferner an der norwegischen Musikhochschule Oslo und bei Professor David de Villiers an der Folkwang Musikhochschule in Essen, wo er sein Examen als Kapellmeister/Dirigent ablegte. Daran anschließend wurde er vom Dirigentenforum des Deutschen Musikrates gefördert, unter anderem mit Kursen bei Wolf-Dieter Hauschild, Max Pommer und Roland Seiffarth.
Noch während des Studiums erhielt van Buren erste Engagements am Essener Aalto-Theater und an den Bühnen der Stadt Köln. Anschließend wechselte er als Kapellmeister an die Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld/Mönchengladbach, wo er seither über 200 Vorstellungen und Konzerte dirigiert hat. Insgesamt hat Philip van Buren über 30 verschiedene Produktionen aus Oper und Ballett geleitet und als Pianist zahlreiche Werke vornehmlich des zeitgenössischen Musiktheaters betreut.
Seit fünf Jahren ist er Dirigent der Kinderkonzerte der Niederrheinischen Sinfoniker und des von ihm gegründeten ‚ensemble l’expérience’, daneben musikalischer Leiter der Westdeutschen Kammerphilharmonie und des Niederrheinischen Kammerorchesters. Seine zahlreichen Engagements ließen ihn bis heute u. a. mit den Kölner Philharmonikern, dem Philharmonischen Staatsorchester Halle, dem Staatsorchester Frankfurt/Oder, den Hamburger Symphonikern, den Niederrheinischen Sinfonikern, den Bergischen Symphonikern, dem Philharmonischen Orchester der Stadt Heidelberg, dem Orchester der Oper Krakau und der Russischen Kammerphilharmonie zusammenarbeiten. 
Seit Herbst 2008 leitet Philip van Buren die Orchesterakademie NRW. Die angenehme und  konstruktive Probenatmosphäre und die hervorragenden gemeinsamen Konzerte überzeugten  - neben Publikum und Presse - auch das Orchester von Beginn der Zusammenarbeit an: Bereits im Verlauf der zweiten gemeinsamen Arbeitsphase  im Juni 2009 wählte es Philip van Buren zu seinem künstlerischen Leiter!





Gastdirigenten:

Michael Preiser micha221973 in Erlangen geboren, studierte Klavier in Detmold/Dortmund, Berlin (Hanns Eisler) und legte 2005 in Essen (Folkwang) das Konzertexamen mit Auszeichnung ab. Bereits während seines folgenden Studiums als Dirigent/Kapellmeister an der Folkwang Musikhochschule Essen (Klasse Prof. David de Villiers, Diplom 2009) erhielt er erste Engagements, so u.a. an den städtischen Bühnen Münster, am Grillo-/Aalto-Theater Essen, am Stadttheater Gießen, ferner in London (St. Martin's in the Fields) und Luxemburg (Théâtre National). Ein besonderes Interesse und großen Erfolg hat Michael Preiser mit der Interpretation und Aufführung von Kompositionen weniger bekannter Künstler, so seien hier Guillaume Lekeu, Kaikhosru Sorabij, Karol Szymanowski und Nicolai Medtner genannt, dessen "Nachtwindsonate" Nr. 2 er bei ars musici einspielte. Seit 2005 hat er die künstlerische Leitung des Oratorienchores Münster inne, 2006 wählte ihn der Konzertchor Bielefeld zu seinem Dirigenten und künstlerischen Leiter. Mit diesen beiden Chören brachte er u.a. das "Stabat Mater" von Karol Szymanowski zur Aufführung.
Michael Preiser wird als Gastdirigent das Gemeinschaftsprojekt von Oratorienchor Münster, Konzertchor Bielefeld und Orchesterakademie NRW im Herbst 2009 leiten, wir freuen uns auf seine Interpretation des Deutschen Requiems von Johannes Brahms und des Orchesterrequiems "Vom Winde beweint" des georgischen Komponisten Giya Kancheli!

 


Stephan E. Wehr

studierte Kirchenmusik und Dirigieren an der Hochschule für Musik Köln; Orgel bei Michael Schneider und Dirigieren bei Volker Wangenheim. Nach seinem Diplom folgten Studien bei Michael Gielen in Salzburg und Peter Planyavsky in Wien. Stephan E. Wehr war mehrfacher Preisträger bei den Wettbewerben „Jugend Musiziert“, u.a. 1. Bundespreisträger in der Wertung „Orgelimprovisation“. 1991 erhielt er den Musikpreis des „Kulturkreises im Bundesverband der deutschen Industrie e.V.“ und war Stipendiat des DAAD. Seine Kapellmeisterlaufbahn begann Stephan E. Wehr als Solorepetitor an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf. Es folgten Engagements als Studienleiter und Kapellmeister am Theater Hagen und als Musikalischer Oberleiter am Kleist Theater in Frankfurt (Oder). Stephan E. Wehr ist seit dem Wintersemester 2000 hauptamtlicher Dozent für Opernensemble, Partienstudium und Korrepetition an der Musikhochschule Köln. Juli 2004 Oper der Stadt Köln: Aufführung des Singspiels "Kaspar, der Fagottist" von Wenzel Müller mit dem WDR Rundfunkorchester als Koproduktion mit der Musikhochschule Köln. September 2004: Musikalsche Leitung der romantischen Oper "Der kleine Prinz" von Nikolaus Schapfl mit Aufführungen in der Kölner Philharmonie, der Beethovenhalle Bonn, der Tonhalle Düsseldorf, der Alten Oper Frankfurt und im Forum Leverkusen. Internationale Meisterkurse an der Europäischen Akademie für Musik und Darstellende Kunst, Montepulciano. Vielbeachtet ist seine Weltersteinspielung von Anton Schweitzers fünfaktiger Oper „Alceste“ bei NAXOS (8.555925-26). Zeitgleich ist dieses Werk von ihm bei Schott Musik International herausgegeben. Weitere CD-Einspielungen als Organist (u.a. Petr Eben, Sonntagsmusik) sind im Axel-Gerhard-Kühl-Verlag erschienen (AGK 12 216, AGK 12 221).

 

 

Paul MacAlindin

1968 in Schottland geboren, studierte unter anderem bei Elgar Howarth. Als Chefdirigent des nordenglischen Musikensembles Psappha 1995 bis 1998 dirigierte er zahlreiche Konzerte, bevor er 1999 die musikalische Leitung des Icebreaker Ensembles unternahm. Konzertreisen führten ihn nach Wien, Warschau, Vilnius und London. Ab 1992 arbeitete er regelmäßig mit Sir Peter Maxwell Davies zusammen; u.a. dirigierte er 2001 Davies' „The Turn of the Tide“ bei der Zagreber Biennale. Heute lebt und arbeitet Paul MacAlindin in Köln, wo er das Ensemble Orchidee sowie bis 2008 den Kammerchor Vocal in Takt leitete. 2003 dirigierte er in dem Hölderlin-Projekt der Düsseldorfer Tonhalle die Orchesterakademie NRW u. a. mit Tschaikowski 6.
 

 

 

Uri Chen ("Israel Kibbuz Youth Orchestera")  





Ehemalige:

Wolfgang Abendroth
1978 in Osnabrück geboren, studierte Kirchenmusik an der Hochschule für Musik Köln, unter anderem Orgel bei Prof. Gerhard Luchterhandt und Prof. Johannes Geffert. Seine Ausbildung wurde ergänzt durch Meisterkurse bei Jane Parker-Smith, Daniel Roth und Harald Vogel.
Einen ersten großen Erfolg konnte er mit einem 1.Bundespreis für Orgel sowie weiteren Preisen für Kammermusik und Oboe beim Wettbewerb "Jugend musiziert" 1997 erreichen. Es folgten Auszeichnungen bei weiteren internationalen Wettbewerben wie dem  Internationalen Orgelwettbewerb Schlägl/Österreich, dem Arthur-Piechler-Wettbewerb, dem Hermann-Schroeder-Wettbewerb und dem Johann-Pachelbel-Wettbewerb der ION Nürnberg. Daneben ist Wolfgang Abendroth Preisträger der Hannoverschen Künstlervereinigung und Kompositionspreisträger der 'Jeunesses musicales' Deutschland.
Bereits während seines Studiums begann er eine rege Konzerttätigkeit in vielen größeren deutschen Städten, in Österreich, Belgien und Südamerika. Er war Gast bei mehreren Festivals, unter anderem den Internationalen Orgelwochen in Nürnberg und Brüssel, den Moselfestwochen und dem Düsseldorfer Altstadtherbst. Hinzu kamen Rundfunk- und CD-Aufnahmen (NDR,WDR,RB), bei denen er auch als Pianist zu hören ist.
Anfang 2002 wurde er zum Kantor und Organisten an der Johanneskirche (Stadtkirche Düsseldorf) berufen. Dort ist er künstlerischer Leiter des Düsseldorfer Kammerchores und der Düsseldorfer Johanneskantorei und konzipiert Orgel- und Kammermusikreihen. 



Raphael D. Thöne
 studierte Komposition, Klavier und Gesang an der Düsseldorfer Robert Schumann Hochschule sowie am Berklee College Of Music in Boston/USA. Er begann bereits in frühen Jahren seine klassische Klavierausbildung und gründete 1994 zusammen mit seinem Bruder Björn P. Thöne die Band KUMITE. Seitdem ist er musikalischer Leiter der Band und komponiert zusammen mit Björn P. Thöne alle Musiktitel der Band KUMITE. Im Rahmen seiner Tätigkeit bei Entercom Saurus Records ist er ständig für Musikproduktionen, seit einiger Zeit inbesondere für Filmmusiken sowohl als Komponist als auch als ausführender Künstler tätig.
Als außerordentliches Mitglied der GEMA hat er bereits weit über 100 Musiktitel und Kompositionen geschrieben. Als Spezialist für Harmonielehre, Tonsatz und Arrangements ist er ferner firm in sehr vielen musikalischen Stilrichtungen. Im Rahmen seines Auslandstudiums gab er zahlreiche Konzerte u. a. für das Goethe-Institut und dirigierte u. a. das Greater Marlborough Symphony Orchestra. Sein überregional mit dem 1. Platz des Theaterpreises "Goldener Pinguin" ausgezeichnetes Musical CULTURE sei hier beispielhaft genannt. Raphael D. Thöne erhielt regionale und überregionale Auszeichnungen für seine Kompositionen.


Wolfgang Diefenbach

Als einer der vielseitigsten Dirigenten hat Wolfgang Diefenbach ein Repertoire von den großen sinfonischen Werken bis zu Prgrammen der gehobenen Unterhaltungsmusik und des Jazz. Ausgebildet bei Helmut Rilling und Jiri Stárek arbeitete er mit vielen namhaften Orchestern wie z.B. der Rumänischen Nationalphilharmonie oder den Prager Sinfonikern. Häufig führt er seinem Schaffen auch in dieser außergewöhnlichen kombination Sinfonieorchester und Jazz-Bigband zusammen, wie unter anderem in Produktionen mit dem niederländischen "Metropol Orchestra". Wolfgang Diefenbachs Engagement gilt dabei neben der Zusammenarbeit mit wichtigen Jazz-Komponisten und -Arrangeuren von Bill Holmann bis Maria Schneider und neben weltweiten Tourneen und vielfältigen Konzerten mit Bigbands, Sinfonieorchestern und großen Vokalisten immer wieder auch großangelegten, stilübergreifenden "Cross-over" -Projekten wie dem Xmas-Konzert (Weihnachten 2002, s. Chronologie), in dem er hochbegabte Nachwuchsorchester (wie z.B. "Orchesterakademie NRW") mit internationalen Solisten und etablierten Chören der Rhein-Main-Region zusammenführt.



Ernst von Marschall
Gründungsdirigent und künstlerischer Leiter bis Oktober 2004

Der aus Unteribental im Schwarzwald stammende Dirigent Ernst von Marschall studierte Violine bei Nicolas Chumachenco in Freiburg, Kammermusik beim Melos-Quartett in Stuttgart und Dirigieren bei Günther Wich in Würzburg. In Würzburg leitete er von 1985-90 das Cantatenensemble Würzburg, er wurde Stipendiat der Richard Wagner-Gesellschaft. Nach einer Spielzeit am Würzburger Stadttheater, in der er Richard Wagners dort entstandenens Opernfragment "Die Hochzeit" ausgrub und aufführte, übernahm er 1989 das Düsseldorfer Jugendsinfonieorchester. Als Chordirigent dirigierte er Konzerte u.a. mit der Singakademie Chemnitz, dem Musikverein zu Düsseldorf und dem Reading Festival Chorus.
Er war Teilnehmer des Deutschen Dirigentenforum mit Claus Peter Flor sowie Assistent von Marcello Viotti. Gastdirigate bei internationalen Musikfestivals führten ihn nach England, Frankreich, Spanien, Polen und Ungarn, ferner zum Westsächsischen Sinfonieorchester nach Leipzig.